![]() Johann Weyringer, 1988 |
Seit vierzig Jahren besuchen meine Frau und ich die Salzburger Festspiele.
Zwischen den Vorstellungen sind wir auf Entdeckungsfahrt in der Umgebung.
Eines Tages fiel uns eine eigenwillig gebaute Kapelle auf, die wohl neueren Datums sein musste.
Architektur, Glas, Bronze und Malerei luden zum Verweilen ein, es war eine Symbiose von
Kunst und Religion, die zum Meditieren und zur Besinnung anregte. Die Handschrift, die Person,
die die Kapelle »Zum guten Hirten« geschaffen hatte, wollten wir näher kennenlernen.
Felsblöcke und große Steinplatten an den Wänden des Ateliers in Neumarkt am Wallersee zeigten schon,
dass es kräftige Hände sein mussten, die diese Skulpturen geschaffen hatten, und so war es auch.
Die Begrüßung, das herzliche, fröhliche Wesen von Johann Weyringer war wie seine Kunst.
Heinrich Harrer 1998 |
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